DemenzHilfe Oldenburg e.V.

INFORMATIONS- und BERATUNGSSTELLE

Aktuelles

Gemeinsames Grußwort vom Bundesminister

Gemeinsames Grußwort
von Herrn Bundesminister Jens Spahn und
Frau Bundesministerin Dr. Franziska Giffey
für die Woche der Demenz vom 17. bis 23.09.2018


Demenz. Dabei und Mittendrin – das Motto der diesjährigen Woche der Demenz zeigt, dass Menschen mit Demenz dazugehören. In unserem alltäglichen Leben, im Sportverein in der Musikgruppe oder im Museum. Im Alltag beim Einkauf, in der Bank oder im Gasthaus.


Wir setzen uns für mehr Lebensqualität und Teilhabe für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ein. Begegnung mit Respekt und auf Augenhöhe ist die Voraussetzung für ein Miteinander im Alltag und über alle Generationen. Wenn wir Demenzkranke mit ihren Ressourcen wahrnehmen, ist das für Menschen mit Demenz ein großer Fortschritt und für alle eine Bereicherung.

 

mehr lesen ... Gemeinsames Grußwortrußwort

Demenz- dabei und mittendrin

TAG DER OFFENEN TÜR bei der DemenzHilfe Oldenburg e.V.


Weltweit leben mehr als 50 Millionen Menschen mit einer Demenz.
In Deutschland leben rund 7 Millionen mit der Krankheit und alle 3 Sekunden erkrankt global ein Mensch neu daran. (Susanna Saxl, DAlzG)
Die diesjährige Woche der Demenz steht unter dem Motto „Dabei und mittendrin“.
Die Beratungsstelle für Demenz öffnet dafür das Beratungsbüro in der Donnerschweer Straße 127, zu einen „Tag der offenen Tür“.
Insbesondere von Demenz Betroffene sind in diesem Jahr herzlich eingeladen, Informationen über soziale Teilhabe, Alltagsgestaltung sowie aktive Verbesserung der Lebensqualität zu erhalten.
Angehörige können sich gemeinsam austauschen oder auch ein Beratungsgespräch in Anspruch nehmen.


Termin: Montag, 17.September von 09:00 – 18:00 Uhr


Ort: Donnerschweer Straße 127 / 26123 Oldenburg
Tel: 0441 -36143908
Mail: info@demenzhilfe-ol.d

Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen

In Deutschland leben gegenwärtig rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Die meisten von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Jahr für Jahr treten mehr als 300.000 Neuerkrankungen auf. Infolge der demografischen Veränderungen kommt es zu weitaus mehr Neuerkrankungen als zu Sterbefällen unter den bereits Erkrankten. Aus diesem Grund nimmt die Zahl der Demenzkranken kontinuierlich zu. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich nach Vorausberechnungen der Bevölkerungsentwicklung die Krankenzahl bis zum Jahr 2050 auf rund 3 Millionen erhöhen. Dies entspricht einem mittleren Anstieg der Zahl der Erkrankten um 40.000 pro Jahr oder um mehr als 100 pro Tag. In der älteren Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit gibt es etwa 48.000 Erkrankte. Die Zahl der Menschen mit Demenz, die noch nicht das 65. Lebensjahr erreicht haben, beträgt mehr als 25.000.

weiterlesen

Treffpunkt Demenz 2018

TreffpunktDemenz2018 JHN 8036Mitarbeiterinnen der Institutionen von links nach rechts:

Karl-Jaspers-Klinik (Imke de Reuter); DemenzHilfe Oldenburg e.V. (Friedlinde Köhler); Alzheimer Gesellschaft Oldenburg e.V. (Brunhilde Becker); evasenio Evangelische Seniorenhilfe Eversten/Bloherfelde e.V. (Gundi Pape); Bümmersteder Seniorenservice und Beratungszentrum (Susanne Müller);SOS Seniorenbegleitung Oldenburg Süd (Claudia Oeljeschläer); SPN Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen der Stadt Oldenburg (Ilka Haupt); Stiftung Hospitzdienst Oldenburg (Theresa Jansen); DemenzHilfe Oldenburg e.V. (Tanja Ellerbrock); Das Uhlenhus e.V. (Ilona Bender)

 

Beratungs- und Entlastungsangebote aus Oldenburg stellten ihre Hilfsangebote am Dienstag, 12.06. in der Landesbibliothek persönlich vor.

Anwesend waren der Pflegestützpunkt der Stadt Oldenburg; die Alzheimer Gesellschaft Oldenburg; EvaSenio e.V.; Seniorenbegleitung Oldenburg Süd (SOS); Seniorenservice Bümmerstede; das Uhlenhus e.V., Karl-Jaspers-Klinik; DemenzHilfe Oldenburg e.V. sowie der ambulante Hospizdienst.

Die Referentinnen der Institutionen stellten ihre Tätigkeitsfelder und Angebote persönlich vor. Fragen der Besucher wurden direkt beantwortet.

Die Teilnehmer wurden aufgefordert, möglichst frühzeitig Beratung und Entlastungsleistungen in Anspruch zu nehmen.

Nach wie vor ist die Hemmschwelle zur Annahme fremder Hilfe für pflegende Angehörige recht hoch. Es wird häufig sehr spät Unterstützung angenommen. Angehörige pflegen ihre Familienmitglieder oft bis zur eigenen Belastungsgrenze. Das Risiko, selbst zu erkranken steigt dadurch erheblich. Weniger als 10 % der pflegenden Angehörigen nehmen Unterstützung an.

Die einzelnen Institutionen wiesen darauf hin, dass die vorgestellten Angebote kostenfrei oder über die Pflegeversicherung nach § 45 SGB XI abrechenbar sind. 

Coaching für Angehörige einer Frontotemporalen Demenz

Das Zusammenleben mit einem Betroffenen, der an einer Frontotemporalen Demenz (FTD) leidet, bedeutet für die Angehörigen eine enorme Belastung. Vor allem sind es die Verhaltensauffälligkeiten, besonders Aggressionen, enthemmtes Verhalten und Unberechenbarkeit der Patienten, die den Angehörigen zu schaffen machen.

Bei fast allen Betroffenen fallen zu Beginn der Erkrankung Veränderungen der Persönlichkeit und des zwischenmenschlichen Verhaltens auf. Dazu zählen insbesondere Aggressivität, sexuelle Enthemmung, Taktlosigkeit, maßloses Essen aber auch Teilnahmslosigkeit.

Die DemenzHilfe bietet ein Coaching, in denen Strategien zum Umgang mit Stress und den alltäglichen Herausforderungen entwickelt werden. Das Coaching soll Angehörigen dabei helfen, neue Energie zu tanken um eine nachhaltige Kraftquelle für die Herausforderungen im Umgang mit dieser Krankheit zu erhalten. Ein Kurz-Coaching umfasst dabei in der Regel 2 bis 4 Termine.

Die Witwe eines an FTD erkrankten Mannes hat der Deutschen Alzheimer Gesellschaft eine zweckgebundene Spende zukommen lassen.

Sie selbst hat in der Zeit der Pflege Kurz-Coaching als große Unterstützung für sich erlebt und möchte diese Erfahrung auch anderen Betroffenen ermöglichen.

Die DemenzHilfe Oldenburg e.V. rechnet die das Coaching über diese Spende ab, so dass den Teilnehmenden keine Kosten entstehen.

Informationen und Anmeldung:

DemenzHilfe Oldenburg e.V. Telefon 04 41 - 36 14 39 08

www.demenzhilfe-ol.de

Der „Treffpunkt Demenz“ kommt zum 2. Mal nach Oldenburg

 

 Wer kennt die Situation nicht? Man geht los in die Küche um sich eine Gabel zu holen und wenn man angekommen ist, hat man vergessen, was man eigentlich mitbringen wollte.

Es ist nicht ungewöhnlich, wenn das Gedächtnis im Alter nachlässt. Dennoch haben viele Menschen Angst davor, dass sie eventuell an einer Demenz erkrankt sind.

Ab wann spricht man eigentlich von einer Demenz?

Welche Unterbringungsmöglichkeiten gibt es in Oldenburg?

Welche Hilfsangebote stehen den pflegenden Angehörigen zur Seite?

Wie geht es den Angehörigen eigentlich wirklich?

Diese Fragen sowie Berichte von Angehörigen werden in der Informationsveranstaltungsreihe „Treffpunkt Demenz“ beantwortet und gehört.

Ein gemeinsames Projekt der DemenzHilfe Oldenburg e. V und der Karl-Jaspers-Klinik, das in diesem Jahr zum 2. Mal in Oldenburg stattfindet.

Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, 15. Mai 2018 in der Landesbibliothek Oldenburg statt.

Aktueller Flyer: KJK_Flyer_Treffpunkt_Demenz_2018_01.pdf

ALTER UND DEMENZ – EINE ZWANGSHEIRAT?

Mittwoch, 14. März 2018, 19:30 Uhr

Höheres Alter gilt als Hauptrisikofaktor für eine Demenzerkrankung. Inzwischen hat man so manchen Risiko- und Schutzfaktor isolieren, patho- und salutogenetische Signalpfade aufspüren können – auch wenn jede Antwort viele neue Fragen eröffnet. Milliardenschwere, monokausale medikamentöse Therapieversuche für die Alzheimer-Demenz sind gescheitert. Wie bei anderen nichtansteckenden Krankheiten erweisen sich genetische Risikofaktoren als überbewertet. Epidemiologisch lässt sich gut ein Zusammenhang von mittlerem Leben und dem Demenzrisiko im Alter herstellen, der durch den Lebensstil bestimmt wird. Aber es zeigt sich auch hier, dass es nie zu spät ist, etwas zu tun. Darauf gestützt, will der Vortrag dafür werben, diese Erkenntnisse bei der eigenen Lebensstilentwicklung zu berücksichtigen.  

Vortrag mit Dr. Karl-Adolf Zech, Geprüfter Präventologe® , Gesundheitsberatung und Gesundheitsförderung
in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Präventologen e. V. 

Ort

GESUNDHEIT AKTIV e. V. 
Gneisenaustr. 42
10961 Berlin

Kosten

Eintritt frei. Über Spenden freuen wir uns.

Antrag auf Mitgliedschaft

Hier gibt es den Antrag als PDF
Datei zum pdfDownload Antrag

Um die Datei öffnen zu können,
brauchen Sie den kostenlosen Akrobat Reader.
Sollten Sie keinen Acrobat Reader installiert haben,
finden Sie hier den Link zum
kostenlosen Download

Vereins- und Spendenkonto:

DemenzHilfe Oldenburg e.V.
Bank: Volksbank Oldenburg
IBAN: DE83280618223200158400
BIC/Swift-Code: GENODEF1EDE

Newsletter anmelden

Post-Adresse: DemenzHilfe Oldenburg e.V. • Donnerschweer Straße 127 • 26123 Oldenburg

Gefördert durch:

Gefördert vom Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

  vedek die erstatzkassen

AM Foerderungs Logo RGB

Allgemeine Ortskrankenkasse

logo lnds

in Kooperation:

stadt oldenburg logo 1

Logo Lokale Allianzen

Niedersachsen e

Demenz Support Stuttgart

Mit freundlicher Unterstützung:

Kuatrotim deutsche Altershilfe

comfair

LzO Logo meineSparkasse

StartseiteKontakt | Impressum | Datenschutz

Copyright © 2013 - 2018. DemenzHilfe Oldenburg e.V. Alle Rechte vorbehalten.

Besucherzähler Heute 4 | Gestern 48 | Woche 229 | Monat 965 | Insgesamt 61780