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Aktuelles

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Frau Killemann von nebenan

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Frau Killemann von nebenan: Eine schon etwas in die Jahre gekommene Frau, deren Abenteuer im Alltag uns so ganz unverblümt gereimt begegnen. Sie kennt keine Scheu – ob im Mieder oder im Wanderfieber. Ein Pils verachtet sie nicht, den mit z schon eher … und manche Malheurchen verdünnt sie mit Likörchen.

Mit ihren Meinungen, Ansichten und Einschätzungen kommt sie couragiert, gewieft und schnell daher.

Agathe Killemann, ein Gegenentwurf zu manch schrillen, durchgestylten Frauentypen.

Heiter komische Gedichte, „Spaßgedichte“, wie es die Autorin, Christiane Brokmann-Nooren (alias cb nooren) in einem Gespräch mit der NWZ ausdrückte und verschmitzt lächelte. 

 

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Biografie (Uta Fleischmann)

Dr. Uta Fleischmann ist als Lehrbeauftragte an der Universität Oldenburg und als freiberufliche Kommunikationstrainerin tätig.

Sie publizierte eine Werkbiographie über Sophie Mereau-Brentano, zahlreiche Autorinnenportraits sowie Aufsätze über reisende und schreibende Frauen.

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Foto: Eyke Schumacher

Pressemitteilung

Pflegende Angehörige in Not - prekäre ambulante Pflegeversorgung


Mehrere Familien mit schwerstpflegebedürftigen und behinderten Personen sind in letzter Zeit in eine existenzielle Notlage geraten, weil ambulante Pflegedienste kurzfristig gekündigt haben. Gründe hierfür waren lange Anfahrtszeiten zum Einsatzort, Personalmangel und wirtschaftliche Schwierigkeiten. So ist es einer Familie mit einem schwerstbehinderten Sohn nach Schädelhirntrauma und zwei weiteren Betroffenen mit ambulantem Intensivpflegebedarf mit Beatmung wegen ALS und Querschnittlähmung ergangen. Über 40 ambulante Pflegedienste, die regionalen Pflegestützpunkte, die Pflegeversicherung und der Landrat wussten keine Abhilfe. Eine Verlegung in ein Pflegeheim kam wegen Platznot und höherer finanzieller Eigenbeteiligung nicht in Frage. Die Betroffenen wurden in ihrer Notsituation alleingelassen. Pflegende Angehörige und in Not geratene Familien können sich neuerdings zwar beim Landespflege- und Landesbehindertenbeauftragten beschweren. Oft aber stehen sie mit dem Rücken an der Wand, haben keine Kraft mehr und sind deshalb auf rasche Hilfe und tatkräftige Unterstützung angewiesen.


Wie kann das angehen? Ist häuslich-ambulante Pflege zum „Privatvergnügen“ mit hohen existenziellen Risiken geworden?


Zu diesen Fragen hat auf Initiative des Vereins Neuro-Netzwerk Weser-Ems e.V. am 16. Februar ein Erfahrungsaustausch mit Fachdiensten und Pflegestützpunkten des Landkreises Friesland und der Stadt Oldenburg stattgefunden. Zuständigkeiten und Aufgaben konnten rasch geklärt und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht werden. Während ambulante Pflegedienste für die Durchführung der pflegerischen Leistungen verantwortlich sind, tragen Pflegekassen die Verantwortung für Verträge mit genügend ambulanten Pflegediensten. Für die Sicherstellung der pflegerischen Gesamtversorgung als Teil der Daseinsvorsorge sind gesetzlich Länder, Kommunen, Pflegestützpunkte, Pflegedienste, Pflegeeinrichtungen, Pflegekassen und Medizinischer Dienst gemeinsam verantwortlich. Gemeinsam sind sie auch zum Ausbau entsprechender Strukturen und zur Zusammenarbeit verpflichtet.


Hier besteht nach vielen Berichten von Betroffenen ein hoher Handlungsbedarf!


Pflegestützpunkte könnten mit einem Springerpool aus ehemaligen und ehrenamtlichen Pflegekräften schnell Abhilfe schaffen. Springerpools wurden jedoch vor Jahren aus Kostengründen eingestellt und sind beim heutigen Pflegfachkräftemangel kaum zu realisieren. Innovative Strukturen können vom Land gefördert werden. Die Umsetzung weiterer Lösungsmöglichkeiten hängt vom Engagement der beteiligten Akteure ab und bleibt vorerst offen. Fest steht: Über eine gute Verwaltung hinaus geht es darum, konkrete Abhilfe für die Notlage der Betroffenen zu schaffen. Das Neuro-Netzwerk Weser-Ems wird dies im Auge behalten und behält sich dazu weitere Schritte vor.


Prof. Dr. Andreas Zieger, Vorsitzender
Oldenburg, den 17.02.2022

Frontotemporale Demenz

Bedingt durch den frühzeitigen Krankheitseintritt, die radikalen Veränderungen und deren Auswirkungen auf die familiäre Struktur haben es sich die Mitarbeitenden der DemenzHilfe Oldenburg e.V. (DHO) zur Aufgabe gemacht, einen sicheren Raum für den Austausch zwischen Angehörigen von Menschen mit einer frontotemporalen Demenz zu schaffen.

Deshalb besteht ab Anfang des Jahres 2022 die Möglichkeit an einer online Angehörigengruppe für Angehörige von Menschen mit einer frontotemporalen Demenz teilzunehmen.

Ebenfalls wurden wissenschaftliche- und literaturbasierte Informationen in einem Leitfaden zusammengetragen, der kostenfrei von der DemenzHilfe Oldenburg e.V. zu Verfügung gestellt wird.

Falls Interesse an der Angehörigengruppe besteht, können Sie sich im Büro der DemenzHilfe Oldenburg e.V. unter 0441 - 36 14 39 08 melden.

Termine: 16.02.2022, 16.03.2022, 20.04.2022, 18.05.2022, 15.06.2022

Uhrzeit: jeweils von 17:00 Uhr – 18:30 Uhr

Online über Zoom

DHO_Leitfaden_FTD.pdf

WHO-Studie: Zahl der Demenzkranken steigt rasant

Die Zahl der Demenzkranken wird nach einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rasant steigen. Bis 2030 dürften rund 40 Prozent mehr Menschen weltweit mit Demenz leben als heute. Betroffen waren 2019 nach Schätzungen weltweit etwa 55 Millionen Menschen, wie die WHO am 1. September 2021 in Genf berichtete. In Deutschland leben etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenz.

Einer der Hauptgründe für die weltweit steigenden Zahlen ist die Tatsache, dass Menschen dank besserer Lebensbedingungen deutlich älter werden als frühere Generationen. Mit dem Alter nimmt das Risiko zu, an Demenz zu erkranken. Die meisten Länder seien auf die wachsende Zahl von Demenzkranken nicht genügend vorbereitet, so die WHO. „Die Welt lässt Menschen mit Demenz im Stich“, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Als gutes Beispiel stellt die WHO die seit 2019 entwickelte Nationale Demenzstrategie vor. Sie soll mit umfangreichen Maßnahmenpaketen dafür sorgen, dass Menschen mit Demenz „in der Mitte der Gesellschaft“ bleiben. Partner der Nationalen Demenzstrategie sind u.a. auch das DZNE und die Deutsche Demenzhilfe.

Das Interesse an der Erforschung von Medikamenten gegen Demenz sei nach vielen enttäuschenden klinischen Studien gesunken, berichtet die WHO. Allerdings hätten die USA beispielsweise ihre jährlichen Investitionen in die Alzheimer-Forschung von 631 Millionen Dollar 2015 auf 2,8 Milliarden Dollar (rund 2,4 Milliarden Euro) 2020 ausgeweitet. (Quelle: dpa)

Die nationale Demenzstrategie

Die Bundesregierung hat gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Politik, Gesellschaft und Forschung eine Strategie entwickelt: die Nationale Demenzstrategie.

Die Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ist eine langfristige gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch über die Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie hinausgehen kann. Die Weiterentwicklung wird durch die kontinuierliche Zusammenarbeit der teilnehmenden Akteure und die zukünftigen Handlungsbedarfe bestimmt sein.

Der Link:

https://www.nationale-demenzstrategie.de/

Thema: Frontotemporale Demenz

Am Dienstag, 09.11.2021 findet um 16:00 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Treffpunkt Demenz” ein Vortrag unseres Vereins über Frontotemporale Demenz (FTD) statt.

Die Frontotemporale Demenz gehört zu den selteneren Demenzformen, die sich zu Beginn in einer Veränderung der Persönlichkeit und im Verhalten des Betroffenen äußert und sich im Verlauf der Erkrankung von anderen Demenzformen unterscheidet.

Von der Symptomatik bis zum Umgang mit der Erkrankung und möglichen Therapiemaßnahmen, hält Isabelle Braick (wissenschaftliche Mitarbeiterin unseres Vereins) einen Impulsvortag über neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

Im Anschluss haben die Teilnehmer*innen Zeit für einen gemeinsamen Austausch.

Fragen, Anregungen werden entgegengenommen und beantwortet.

Referentin: Isabelle Braick, studentische Mitarbeiterin

Termin: Dienstag, 09.11.2021 von 16.00 – 17.30 Uhr / kostenfrei

Die Veranstaltung erfolgt über Zoom Online Meeting.

Antrag auf Mitgliedschaft

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